Gegenüberstellung verschiedener EPIRB´s
(Seenot-Funkbaken)
Bezeichnung: |
EPIRB 121,5 & PLB 121,5 WARNUNG: Personal-Local-Bacon (PLB). Kein EPIRB, wird jedoch als solcher teilweise angeboten (beinahe schon kriminell). |
EPIRB 406 |
Inmarsat |
Bestandteil |
Kein Bestandteil von GMDSS |
GMDSS |
GMDSS |
System |
Cospas/Sarsat 121,5 MHz Nicht empfehlens- wert für Yachten |
Cospas/Sarsat 406 MHz Mindest-Empfehlung für Yachten, Fahrtgebiet >30sm von der Küstenlinie. |
Inmarsat -E Beste Empfehlung, auch für Yachten. Fahrtgebiet >30sm von der Küstenlinie. |
Registrierung |
nein |
zusätzl. Programmierung der MMSI erforderlich. Kostenpflichtig. |
ja, Registrierung bei Inmarsat kostenlos. MMSI in Registr.-Code |
Alarmierungs-Frequenz: Sendeleistung: |
121,5 MHz (Beep-Notzeichen) |
403 MHz für digitale Alarmierung |
1,6 GHz für digitale Alarmierung |
Homingsignal auf: Sendeleistung: |
121,5MHz 0,02-0,1W |
121,5MHz 50mW |
121,5MHz 50mW |
Alarm wird empfangen von: |
z.B. Bergwacht, o.ä. Unter Umständen von RCC über Satelliten. Je nach Land und Bauart unterschiedlich. |
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Fahrzeug-Identifikation: |
nein (Schiff, Landfahrzeug, Person ???) |
ja |
ja |
Standort- bestimmung |
1. Suchmannschaften (Peilung 121,5) und ggf. überfliegende, vorbeifliegende Satelliten (Dopplereffekt auf 121,5) mit miserablem Ergebnis |
1. überfliegende Satelliten (Dopplereffekt auf 406MHz mit gutem Ergebnis) 2. Peilung durch SAR auf 121,5MHz Achtung: Bei anschließbarem GPS wird die Position nicht vom Satelliten empfangen, sondern erst wenn Sie gesucht werden, von den SAR-Fahrzeugen. |
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Pos.-Genauigkeit |
Pos. für 243 MHz nicht möglich für 121,5 MHz ungenügend, da Frequenz instabil & mit zuviel Störungen. Hängt auch noch von der Bahngeo- metrie ab und muß deshalb ggf. MEHRFACH über- flogen werden von Satellit. Deshalb, wenn überhaupt, sehr lange Alarmierungs- zeit; u.U. wird vorher die Batterie leer. Dopplermessung praktisch untauglich: Mögliche Größe der Fläche: 225km2 Für Skipper ungeeignet, tauglich nur für Suche nach Lawinenopfer o.ä. durch Homingsignal 121,5MHz (dann Peilempfänger erforderlich) |
5km in 90% der
Fälle, 25km in 98% der Fälle. (Dopplereffekt) Mögliche Größe der Fläche: 4 - 20km2 Nicht verwechseln |
Genauigkeit: typisch 1. Sahne: "Mark4" (1999€) von Fastnet mit zusätzl. Radartransponder |
Peilgenauigkeit 121,5MHz |
5°, in Wellentälern Aussetzer 220km2 |
-3sm gepeilt wird das 406MHz-Signal 121,5 nur Homingsignal f. Ortung mit zunehmender Genauigkeit bei Annäherung. |
Satellit peilt überhaupt nicht, da er die Position des Havaristen in der Notmeldung durch GPS mitgeteilt bekommt. |
Wartezeit bis Alarm Übermittelt ist |
2 - 24 Stunden. In Gebieten ohne Empfangsstation (LUT) kein Empfang möglich. (z.B. Südl. Afrika) |
durchschn. 2 Stunden, max 13Std. |
wenige Minuten |
Auslöse- methode |
Handauslösung |
Hand- oder Wasserauslösung |
Hand- oder Wasserauslösung, oder fernbedient vom Fahrstand |
Abdeckung |
ca. 60% der Erdoberfläche. Nur dort wo LUT vorhanden |
weltweit ohne Einschränkung |
weltweit <70° N/S, außer Polkappen |
Übermittelte Daten von Satellit an Erdstation |
ungefährer Standort, keine Identifikation, Havarist bleibt anonym Laut Auskunft der US-Küstenwache Fehlerrate bei 99,8% |
Standort, Schiffskennung, optional: Notfallart. Anmeldung erforderlich wegen Identifikation. Schiffskennung mittels Registrierung der Seriennummer. Keine Programmierung erforderlich. |
Standort, Schiffskennung, Datum, Uhrzeit, Kurs, Geschwindigkeit. Optional: u.a. Notfallart durch Fernbed. Alle Schiffsdaten liegen vor durch Registrierung des Systemcodes. Keine Programmierung notwendig. Anmeldung erforderlich wegen Identifikation. |
Notfalltyp Übertragung |
nicht möglich |
optional |
ja (Feuer, Sinkend, etc.) |
Datenpaket- größe |
1 Bit, (Beep, analog) |
135 Bit |
160 Bit |
Funkbake |
klein |
mittel |
mittel, 219x210mm,´1,2kg |
Batterie- kapazität |
keine Vorgabe |
mind. 48 Stunden (typisch: 72h) bei geringerer Sendedauer, nur zugelassen für Yachten |
mind. 48 Stunden (typisch 72h) |
Preis |
150€.- bis 500€ Preis könnte bis auf 50,-€ noch fallen, da in Kürze dieser Dienst über Satellit eingestellt wird. |
750€,- bis 2000,-€ Eigentlich zu teuer für diese alte Technik. |
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Hinweis: |
243 MHz Epirb-Signale können nicht zwischengespeichert werden. Das Signal muß sofort von einer LUT empfangbar sein. Auf der Nordhalbkugel überall gewährleistet, nicht jedoch in Südafrika und teilweise nicht in Süd-Ost- Asien Sie auch FAQ |
Notsignal wird mit ermittelter / berechneter Position vom Satelliten zwischengespeichert, bis nächste LUT überflogen wird, dann weiterübermittelt zu dieser. Dann Weiterleitung an RCC. Bei ange- schloßenem GPS wird die Position nicht zum Sat übermittelt, sondern erst von den Rettungsfahrzeugen (Stunden später) empfangen |
Signal wird sofort nach Eintreffen beim Satelliten weitergeleitet von der LES (z.B. Raisting) über X-400Datenleitung nach Bremen zur RCC der DGzRS. Dort Zuordnung per PC-System-Code zu persönl. Daten. Von dort zur zuständigen SAR und an CES zur Weiterverbreitung |
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CES = (LES) Coast Earth Station = Küsten - Erde - Funkstation = Erd-Empfangsstelle des Inmarsat-Systems Cospas / Sarsat: Satelliten für Suche und Rettung. Arbeiten im 121,5MHz Band (noch) und im 406MHz Band. DSC = Digitaler-Selectiv-Ruf. Ermöglicht der SAR während der Suche, den GPS des Havaristen abzufragen nach dessen aktueller Position. (Nur möglich, wenn ein Funkgerät mit vollwertigem DSC Standard vorhanden ist). ELT = Emergency-Locating-Transmitter: (Notfall-Auffindungssender) 406+121,5MHz Homingsignal: Das 121,5MHz Signal wird bei GMDSS zugelassenen Epirb nur ausgesendet um Suchschiffen das Auffinden der Schiffe zu erleichtern. Deshalb nur geringe Sendeleistung. IMO = Internatinional Marine Organisation RCC = Rescue Coordination Center ( Rettungsleitstelle, je Land in der Regel 1) LUT = Local User Terminal = Landempfangsstellen des Cospas/Sarsat Systems. PLB (121,5+243MHz) =Personal-Locater-Bacon: (Personen-Auffindungs-Bake) PLB (406+121,5) Prinzipiell baugleich mit 406MHz-Epirb. Lediglich nur Handauslösung (tauglich). SAR: Sarch and Rescue = Such- und Rettungsmannschaft FAQ zum Thema 121,5/243MHz Funkbaken:
FAQ zum Thema 403/121,5MHz Funkbaken:
EPIRB - weitere Technische Beschreibung: Leiten einen Seenotruf an eine Rettungsleitstelle (RCC) weiter.
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