Da ich über Jahre wundervolle Ferien (jeweils 6 Wochen!) verbringen durfte und ich hier das "Handwerk" des Segelns "von der Pike auf" erlernt habe, widme ich diese Seite dem Ferienhort am Wolfgangsee....
Die Geschichte des Bootswesens beginnt im Jahre 1890, als im Ferienhort in Steeg am Hallstättersee der Grundstein zur Lieblingsbeschäftigung der Ferienhort-Zöglinge gelegt wurde. Das k. & k. Hafenadmiralat in Pola überließ dem Verein auf Grund der Mitarbeit des Oberstabs-Torpedomeisters Hans Baumgartner Ruderboote - es handelte sich dabei um Beiboote von Kriegsschiffen der österreichischen Kriegsmarine. Ihre Zahl wuchs während dieser Zeit auf zwölf Einheiten. Im Jahre 1911 übersiedelte der Ferienhort und damit auch die Boote an den Wolfgangsee, wobei sich deren Zahl auf 17 erhöhte.
Dank der Initiativen der FH-Leitung gelang es nach dem 2. Weltkrieg, teilweise aus den Beständen der während des Krieges im FH untergebrachten Marineschule, teils aus einem Marinedepot am Wörthersee "neues" Bootsmaterial zu beschaffen. dabei handelte es sich um 8 so genannte Torpedoboot-Kutter (einmastige Fahrzeuge). Dies war dringend notwendig geworden, da in den Kriegswirren bis auf die Boote "Präsident", "Anka", "Hans" und "Alfred" sämtliche Traditionsboote verloren gegangen waren. Seither stehen in jeder Ferienaktion 13 Boote den Schülern zur Verfügung.